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Hobbies

Hobby ist was ganz besonderes. Und von dieser Lebensfilosofie bin ich begleitet, seit ich eigentlich mich selbst verwirkliche. Und das ist im Grunde genommen so seit meiner Geburt. Einige der Hobbies änderten sich, viele sind geblieben. Und prägten sich stärker aus.

Früher war ich begeisteter Weinsammler und Weinliebhaber. Meine kleine Sammlung an besonderen Weinen ist mir noch erhalten geblieben, wie auch die dazu notwendige Literatur und dem Zubehör zum Degustieren und Dekantieren. Kurios daher eigentlich die Tatsache, dass ich keinen Alkohol trinke und im jetzigen Lebensabschnitt direkt vor den Toren des Weinbaues, der Wachau, mich häuslich niederliess.

Meine grosse Liebe war immer das Handwerkliche, ist es immer noch. Arbeiten im Haus, rund ums Haus, Wohnmobil ausbauen, Garten gestalten, Häuser renovieren, Wohnungen adaptieren. All diese notwendigen Arbeiten geben mir viel an Erfahrung, Motivation, Begeisterung und viele zwischenmenschlichen Beziehungen zu Tage. Man könnte auch sagen, das sind keine Hobbies. Doch wenn ich reflektiere, es ist kein Hobby sondern eine Pflicht, dann wird's zumindest für mich problematisch. Also sind meine "Pflichten" Hobbies und verbinden stets eine grosse Leidenschaft mit dem Geforderten.

In meiner Blütezeit der Spätjugend, also ab 40 gezählten Lebenslenzen, konnte ich endlich meinen langersehnten Wunsch erfüllen und mich dem Motorradfahren widmen. Mit meiner Honda PanEuropean, sie heisst "bluemoon", gab es unendliche viele schöne Fahrten in Talschaften, Bergtouren und angrenzenden Ländern zu Vorarlberg. Und da kann die monumentale Kulisse der Natur so einiges bieten. Irgendwann werde ich dann noch eine Seite einrichten mit den Eindrücken und Erlebnissen aus dieser Bikerzeit.

Besondere Beachtung schenkte ich der Fotografie. Vermutlich erblich vorbelastet, da mein Vater Fotograf war, konnte ich schon in meiner frühesten Jugend mit dem Entstehen von Bilddokumenten in Kontakt kommen. Bereits mit 8 Jahren durfte ich für Papa in der Dunkelkammer die Passfotos belichten, vergrössern und entwickeln. Und damals war das Handwerk noch anders wie heute. Es würde den Rahmen sprengen, diese Zeit der technischen Revolution gegenüber zu stellen. Damals jedoch wurde mit ganz anderen Hilfmittel gearbeitet. Farbporträts wurden vom Fachmann noch handcoloriert. Da war Papa ein ganz großer Meister seines Fachs. Jedenfalls hat dies eine Begeisterung in mir erweckt und begleitet mich die Fotografie seither in vollendeter Form. Die neue Technik mit der Digitalisierung öffnet zudem Möglichkeiten ins fast Unendliche. Eine neue Form von Kunst. Ich persönlich bin vielleicht hier noch etwas konservativ, da ich den Ursprung der Fotografie als besondere Herausforderung ansehe. Keine Verfremdungen von Motiven oder Effekthascherei durch Steuerung am Computer, welche oft das Gezeigte so verfälschen, dass es aus meiner Sicht nicht mehr der Realität entspricht. Grenze mich allerdings der neuen Technologie nicht aus, halte jedoch noch an Traditionen fest.

Über meine heutigen ausgeübten und alltäglichen Hobbies erfährt Ihr mehr, wenn der Themenbereich angeklickt wird.

Viel Spass zu einer interessanten Reise.


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