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Waggons

Die Vorstellungen von Waggons, Sonderzugeinheiten erfolgt unten.

Bericht über Schiebewandwagen mit Bilddokumentation untenstehend. 09-09  

 

Hier werde ich mich wohl etwas einschränken müssen. Denn dieser Bereich umfasst ja eine Unmenge von Material, Modellen und Einsatzgebieten. Geschweige denn, wenn ins Detail formuliert wird. Doch einige wichtige Informationen will ich hier einbringen, da ja nicht nur Modellbahner diese Seite ansehen.

Es werden die Unterschiede der Waggontypen aufgezeigt, die Achsfolgen und Achslasten und die Länderbezeichnungen, wie diese auch in Echtbetrieb vorhanden sind. Da sind die Modelle ja alle fast originalident.

Containerwaggons, Schüttwaggons, Tank- und Gaswaggons, Personen- und Schnellzugwaggons, Schwerlastwaggons, geschlossene und offene Güterwagen. Eine imposante Kategorie von Waggonmaterial wird seitens der Bundesbahnen verwaltet um dem nationalen und internationalen Güterverkehr das notwendige Transportmittel bereit zu stellen.

Viele wunderschöne Modelle warten schon darauf, dass sie hier in Bild erscheinen dürfen.


 

  Schiebewandwagen Gattung G und H 
 
Regelbauarten:
Gs - Gbs – Gabs – Gas etc.
Habis – Habins - Habbiins, Habils – Hbbilns etc.
 
 
Der Schiebewandwagen ist eine Weiterentwicklung der Vorgängermodelle und änderte sich die Technologie an die Bedürfnisse der verladenden Wirtschaft. Die modernsten Drehgestellwagen werden u.a. von den Bahngesellschaften wie ÖBB, DB, SBB bereitgestellt und finden auch im Privatbahnenbereich ihren Einsatz.
Große Industrieunternehmungen und Speditionsunternehmen verwenden diese Gattung der Waggons in ihrem Eigenfuhrpark.
 
Maximale Radsatzlast von 25 Tonnen und der sehr hohen Ladekapazität von über 72 Tonnen und einem hohen Ladevolumen von bis über 60 Paletten bzw. fast 170m³ zeichnen diese Waggonart aus.
Umweltfreundlich durch Verwendung von neuen Materialien tragen bei, dass die Geräuschkulisse enorm reduziert wird und ein zusätzlicher Lärmschutz gegeben ist.
 
Die gängigsten Typen sind Habis, Habins und Habils. Die einzelnen Zusatzbezeichnungen wie bb, ll, ii, etc bedeuten eine spezifisch erweiterte Ausstattung für die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten.
Bevorzugte Einsatzgebiete sind: Palettenwaren, Weisswaren, Autoteile, Papier etc.
 
Als Vorgänger der Schiebewandwagen waren die Schiebedach-Schiebewandwagen, welche ab den 1950er Jahren im Einsatz sind. Ab der Epoche III bis zur heutigen Epoche V wurden die Gattungen immer den erforderlichen Standards angepasst. Im Gegensatz zu den Schiebwandwagen haben die kombinierten Dach-Wandkonstruktionen den zusätzlichen Vorteil der Kranbeladung des öffnungsfähigen Daches. Vor allem bei Beladungen im Hafen wird diese Gattungsart bevorzugt, da vom Schiff direkt mittels Kran beladen werden kann. Die Entladung kann durch die Schiebetürenkonstruktion rationell mit dem Stapler erfolgen.
Diese Gattung hatte die Bezeichnung Tbis.
Die Regelbauarten der Waggontypen Gbs – Gabs etc. sind zwar noch im Bahndienst im Einsatz, werden jedoch vermehrt verdrängt durch die optimaleren Bauarten der heutigen Technik, speziell im Speditions- und Industriebereich der Logistikdienstleistungen.
 
Epoche III und IV


                                                           >     Schiebewandwagen/Schiebedach_Wand_SBB_EpIII                                         Schiebewandwagen/Schiebewand_Edding_EpIV

                                                         >    Schiebewandwagen/VTG_Faehrwaggon für England

Epoche V

                                                         >     Schiebewandwagen/Bauknecht_Grossraum_EpV

                                                       >     Schiebewandwagen/OEBB_mit Logo


                                                      >     Schiebewandwagen/Knauf-Serie  

                                                       >     Schiebewandwagen/Grossraum_Nordisk


Sonderserie Porsche-Zug






 

    SBB-Panoramawagen  

Der sehr bekannte Panoramawagen ausschliesslich für 1.Klasse-Fahrgäste von den SBB ist eigentlich was Besonderes. Dieser Waggontyp wird im internationalen Reiseverkehr mit IC-Zügen bzw. RIC-Zügen eingesetzt. Noch! Denn die SBB haben die wenigen Waggons so gut wie nicht mehr im Einsatz und soll der Bestand verkauft werden. Schade um diese so innovative Einrichtung. Zwischen Deutschland und der Schweiz gibt es noch einen Einsatz (Hamburg). Und der Transalpin von Wien nach Basel hat nach wie vor diesen Panoramawagen in der Zugsgarnitur integriert.

Wie lange noch, weiss man nicht. Vielleicht kaufen die ÖBB solche Waggons.

Ähnliche Bautypen von Panoramawaggons in der Schweiz sind begehrt; vor allem in den Verbindungen in den Bergregionen wie Gotthard, Rhätische Bahn, Glacier-Express, Matterhorn-Gotthard-Bahn, um nur einige hier anzuführen.
 

Welche Logik sich verbirgt, weshalb die Chefetage der SBB diesen Entschluss fasste, die geringe Anzahl von 12 Waggons mit Panoramaeinrichtung einzustellen, ist mir nicht bekannt. Jedenfalls kann es das Alter nicht sein, da die Produktion aus 1991 stammt. Und die Reisenden haben diesen Waggontyp sehr gerne angenommen. Schade darum.

So wird dies ein Stück Eisenbahngeschichte der SBB. Und für uns Sammler natürlich auch.

Hier einige Fotos vom legendären Panoramawaggon SBB der Type  Apm 61 313

Die jetzigen im Einsatz befindlichen Waggons wurden ja umgebaut, da es keine Raucherabteile mehr gibt, und seit knapp 2 Jahren generelles Rauchverbot in den Zügen herrscht. Somit eine Rarität für Sammler, da Raucher und Nichtraucherabteil angegeben sind.


        

 
Juli 08

  1998 - 2008     10 Jahre liegen dazwischen       

Die Kanarischen Inseln stellten sich vor mit einem beeindruckendem Sonderzug, welcher durch die deutschen Lande reiste und wahrlich Urlaubsstimmung aufkommen liess. Ein Erlebniszug in einzigartiger Ausführung. Das Modell von Arnold lässt keine Wünsche offen in der Präsentation des Sonderzuges. In 35 Städten konnten die Besucher das Land der Sonne in der Werbeoffensive bestauen, informieren und schwärmen.

Im Jahr 1998 hat Arnold den Showtrain Canarias '98 in einer Auflage von 1.000 Stück produziert, welche zur Epoche V gehören. Die Deutsche Bundesbahn gliederte die Wagengattung unter D 997.1 ein und bekamen die Waggons die Wagennummer 51-8092- 70 010-4, 70 009-3, 70 007-7, 70 003-9 und 70 008-8.

Die Werbewagen-Garnitur hatte 5 Schnellzugwagen, welche innen alle komplett ausgestattet waren. Durch emotionele Effekte und Spielereien mit Technik und Multimediaanlage wurde in den fünf Wagen eine recht bunte Erlebniswelt geschaffen und den Eindruck aufzeigte, wie die Iberen mit den zu ihnen gehörenden Kanarischen Inseln was besonderes zu bieten haben.

Nicht nur Sonne, Sand und Meer sind die gewohnten Bilder der Inseln. Im Sonderzug wurden auch die faszinierenden Möglichkeiten der Unterwasserwelt vorgestellt. Ein besonderes Erlebnis für die Taucher, die diese Welt als ihr Hobby eigen nennen. Die vielfältigen Landschaften wurden ebenso präsentiert wie auch die Nationalparks der Inselgruppe. Alles in Allem eine recht gelungene Werbeaktion, die bislang meines Wissens nicht mehr in einer solchen Form wiederholt wurde. Was eigentlich schade ist. Interessanter und aufregender war sicher ein Besuch in den Waggons, welche in den Bahnhöfen Halt machten, statt man als Besucher auf irgendeine Ferienmesse pilgert.

Soweit meine Eindrücke und Informationen zu diesem Sonderzug. In der Rubrik "Dies und Das" unter Leserservice ist noch die Originalinformation von Arnold, wo auch der Fahrplan des Sonderzuges einsehbar ist.

Und in der Galerie sind unter Canarias etliche Bilder des Zuges zu sehen.

Hier einige Bilder als Vorgeschmack:

  

   

 Juni 08


 

 

 


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