Zu Beginn die aktuellen Kalenderdaten der Ferienzeit in Österreich
danach Geschichten und Dokumentationen
>>>>>>>> aktuell vom 09.09.09 Die Epochen der ÖBB unten bei Eisenbahn integriert
Schulferien 2009/2010 in Österreich
Sommerferien
Wien, NÖ und Burgenland 02.07. bis 06.09.10
Stmk., OÖ, S, K, T und V 09.07. bis 13.09.10
Sonstige Ferien
Notenkonferenz
Wien, NÖ und B 23.06. bis 25.06.10
alle anderen Bundesländer 30.06. bis 02.07.10
Feiertage 2010
26.10. Dienstag Nationalfeiertag
01.11. Montag Allerheiligen
08.12. Mittwoch Mariä Empfängnis
25.12. Samstag Christtag
26.12. Sonntag Stephanitag
Eisenbahn, Eisenbahn, Eisenbahn.
Eine fast unendliche Geschichte. Denn zu diesem Thema gibt es ja unendlich vieles zu berichten, schreiben, dokumentieren. In Wort und in Bild.
Ich schrieb ja auch, dass mich dieses Metier schon von Kindheit an interessiert und ich in Bann gezogen bin. Erinnerungen werden wach, wenn ich an die Zeit denke, wo noch im alten Bahnhof Feldkirch die grünen Loks der ÖBB fuhren. Der Bahnhof wurde anno 1963 abgerissen und neu gebaut und neuerdings (2003-2007) komplett neu gestaltet und renoviert.
Ob es nun die 1180er oder 1245er waren, die legendären Krokodile 1100 oder 1020er die über den Arlberg die Züge zogen. Die Zeit hat geprägt. Oder ob es in den 1960er Jahren revolutionär begann mit dem Transalpin nach Zürich-Basel zu fahren. Der alte Transalpin in der Form der beige-blauen Formation war ja der Paradezug in der Verbindung zwischen Österreich und der Schweiz. Das Urgestein dieser Generation war der Triebwagenzug aus der Baureihe 4030/4130 und später dann der 4010er. Die Triebwageneinheiten wurden dann abgelöst durch Zugsgarnituren mit Lok und Waggons, ab den 90er Jahren zusätzlich mit dem SBB-Panoramawagen. Heute fährt der 4010er noch als Attraktionszug in verschiedene Destinationen des Verkehrsnetzes der ÖBB.
So ändern sich die Zeiten, wie die Züge auch. Die neueste Innovation bei den ÖBB ist der hoch technologisierte Fernreisezug „Railjet“ zwischen Budapest und München. Viele Garnituren werden noch folgen für den Einsatz nach Graz, Villach, Innsbruck und Bregenz.
Die Geschichte bleibt.
Feldkirch ist ein sehr wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Dreiländereck. Außerdem wird die Bahntrasse und Streckenführung durch das Fürstentum Liechtenstein bis zum Grenzbahnhof Buchs (Schweiz) von den ÖBB betrieben und sind österreichisches Eigentum.
Leidenschaftlich begleitet mich die Modelleisenbahn, leidenschaftlich beobachte ich die Veränderungen in der realen Welt des großen Vorbilds.
Nicht nur, dass es eine Geschichte der Lokomotiven gibt, welche den Personen- und Güterverkehr revolutionierten. Denn eben, dass dies auch umgesetzt werden konnte, gibt es eine gleich lange Geschichte im Bau der verschiedenen Waggons. Anno dazumal wie auch heute.
Personenwaggons in allen Klassen, also von der Premium-1. Klasse, der 1. Klasse, 2. Klasse und 3. Klasse. Diese drei Klassenarten gibt es ja heute noch, obwohl die 3. Klasse in der Form abgeschafft wurde um niemanden zu demütigen oder degradieren. Aber durch die Einführung der Premium-Klasse (Railjet), der Business-Class (Transalpin oder Fernreisezüge wie IC), wird durch Aufzahlung dann was Besonderes geboten. Diese Super-1.Klasse hebt sich von der eigentlichen 1. Klasse durch ausgewähltes Interieur, Serviceleistungen und Fahrgastbetreuung ab. Und dann die gewöhnliche Reiseklasse, welche als 2. Klasse deklariert ist.
Güterwagen haben ebenso eine Geschichte und wurden die Gattungen stets den Anforderungen angepasst und gerecht. Da die Wirtschaft und Industrie immer neue Wege einschlug und die Produktionen der Güter sich immens vermehrte in Art, Beschaffenheit, Größe und Verpackung, veränderte sich dementsprechend auch das Rollmaterial der Bundesbahnen auf der ganzen Welt.
Über die Entwicklung der Güterwagen und den Gattungen der unterschiedlichen Güterwaggons werde ich einen Sonderbericht in der Rubrik Güterwagen schreiben, worin ich auch einige Modelle als Beispiel vorstellen werde.
Von den Güterwagen bin ich besonders angetan. Vielleicht auch deshalb, da ich infolge meiner beruflichen Ausbildungszeit als Speditionskaufmann direkt in Verbindung mit diesem Transportmittel kam. In der Berufsschule für Spediteurkaufleute, (damals noch in Feldbach/Steiermark), mussten wir im Spezialfach Transportkunde sämtliche Arten von Güterwaggons kennen. Auch die Beschriftung der Waggons, Gattungsart, Ländercode usw. Diese Zeit hat mich sicher auch geprägt, dass ich mit Begeisterung den Fuhrpark der Bundesbahnen beobachte und auch meinem Modellbahn-Fuhrpark in der Sparte Güterwagen ein gewichtiges Plätzchen zuordne. So wurde eigentlich der Beruf auch zum Hobby.
Meine berufliche Laufbahn ist ja bekannt und begann diese Mitte der 60er-Jahre. Und da hat es im Güterverkehr hauptsächlich nur die Eisenbahn gegeben. Weder eine Rollende Landstrasse, noch ein Huckepackverkehr, noch Wechselaufbauten waren als alternative Verkehrsträger im Angebot. Da lief fast alles auf der Schiene. Der Güterverkehr auf der Strasse stand da ja noch in den Kinderschuhen und ist erst seit Beginn der 1970er-Jahre von enormen Aufschwung begleitet.
Die Kinderschuhe wuchsen schneller und schneller und wurden erwachsener. So auch die Entwicklung in allen Verkehrsströmungen und deren Verkehrsträger.
Bescheiden hielten sich die Verantwortlichen der Bundesbahnen im Hintergrund und übersahen, wie sich ein Markt verändert. Jegliche Innovationen wurden jahrzehntelang schubladisiert und vertraute man auf die Historie der Vergangenheit. Der „Kaiser“ wird’s schon richten, könnte man als Devise ausrufen. Doch die Kaiserzeit ist vorbei. Obwohl zur damaligen Zeit die Kaiser und Könige der Monarchien mitverantwortlich waren, dass wir heute eine Eisenbahn haben. So war halt die Zeit. Damals.
Die heutigen Kaiser des Güterverkehrs sind die Könige der Landstrasse. Ohne dieser technischen Einrichtung, sprich LKW, wäre der gesamte Warenfluss der Industrie, der Wirtschaft, der Nahversorgung, der Landwirtschaft, der Bauwirtschaft usw gar nicht realisierbar. Die Wirtschaft wäre ohne LKW fast still gelegt, denn die Bundesbahnen und Privatbahnen können die gigantische Tonnage der Produktionen aus aller Welt gar nicht bewältigen. Die Infrastruktur hiezu reicht gar nicht aus, die Innovationen wurden nicht gesetzt. Dies als kleiner Ausflug in die andere Welt der Verkehrspolitik.
Ich bleibe jetzt mal lieber bei der Bahn, sonst würde es fast ein politischer Begleittext mit all seinen Facetten der Entwicklungen im Bereich des Managements, der Strategien, der Meinungsforscher, der Investoren und dem Bürger als Normalverbraucher.
Eisenbahn bleibt Eisenbahn. Wie auch immer.
Eisenbahnen gibt es auf allen Kontinenten. Jeder Kontinent hat seine eigenen Gesellschaften und zweifelsohne die Besonderheiten an Lokomotiven und Waggons. Im europäischen Verkehrsnetz der Eisenbahnen gibt es ja schon etliche Unterschiede. Nicht nur die der Bauarten im Fuhrpark, sondern auch des Stromnetzes, der Schienenbreite und der Schienendichte.
Übergeordnet gibt es einen Dachverband, der das Reglement heraus bringt und verwaltet. Er nennt sich UIC. Die einzelnen Länder der Bahngesellschaften haben ihren eigenen Code. Die Waggons werden mit diesen Codes versehen. Nebst dem Ländercode wird auch auf die Waggonart, Gattung, Gewicht, Maße etc. exakt eingegangen und sind diese auf jedem Waggon angebracht. Natürlich auch im Modellbahnbereich.
Muss ja stimmen, odr?????
Der UIC, der Internationale Eisenbahnverband, welcher 1922 in Paris gegründet wurde, hat das Ziel umgesetzt, die weltweite Organisation für die Bahngesellschaften zu sein. Betriebsbedingungen zu vereinheitlichen und die Zusammenarbeit der Gesellschaften zu fördern. Derzeit sind per dato immerhin über 200 Gesellschaften beim Dachverband gemeldet. Der Vorsitzende ist von der DB bestellt und leitet die Organisation.
Nebst dem Ländercode war auch noch die Kennzeichnung des RIV notwendig. RIV war die italienische Bezeichnung für die Benützung von Güterwagen im internationalen Verkehr und in einem Übereinkommen reglementiert. Die Basis des RIV-Verbandes stammt aus 1922, ist jedoch mit dem Jahre 2006 endgültig Geschichte, da es durch ein neues Abkommen abgelöst wurde. Die Bezeichnungen RIV sind aber noch in Verwendung.
Nur jene Waggons, welche diese Codierungen und Länderbezeichnungen haben, dürfen im internationalen Verkehr und Schienennetz befördert werden. In den Abkommen wird exakt geregelt, welche technischen Bedingungen erfüllt werden müssen um international eingesetzt werden zu können.
RIV-Nummerierungen waren gegliedert in · 01-09 · 11-19 · 21-29 · 31-39
Für die Nummerierungen der Wagen ist der UIC zuständig und vergibt auch die Zuteilung an die Bahngesellschaften. In einem besonderen Berechnungsschlüssel und Modus wird die Wagennummer errechnet und bestimmt.
Einige gängigen Ländercodes seien hier erwähnt:
- 81 Österreich
- 85 Schweiz
- 80 Deutschland
- 87 Frankreich
- 83 Italien
- 84 Niederlande
- 51 Polen
- 52 Bulgarien
- 53 Rumänien
- 54 Tschechien
- 55 Ungarn
- 56 Slowakei
Über die unterschiedlichen Baureihen der Lokomotiven werde ich einen weiteren ausführlichen Bericht formulieren. Mit Gliederung nach Lokarten und der Baureihen. Beginnend mit dem Urgesteinen der Bahngeschichte, den Dampfloks, den Dampftriebwagen. Nachfolgend dann über die Serie der Elektroloks und parallel dazu den Dieselloks und des Dieselrangierloks.
Ergänzend die Triebwagen in Dieselausführung und Elektrotriebwagen.
(ICE, Desiro, Talent um nur die neuesten zu nennen)
Dabei beschränke ich mich auf die Serien der ÖBB und der DB. Da diese in der Nomenklatur fast ident sind und die Spezifikationen auf Gegenseitigkeit beruhen. Wobei in Deutschland auch die Länderbahnen ihre eigenen Klassifizierungen aufwiesen. Teilweise sind einige Privatbahnen noch aktiv.
(Badische Bahn, Bayr. Staatsbahnen, Preußische Staatsbahnen, Deutsche Reichsbahn etc. waren früher tragende Gesellschaften im Bahnverkehr. Oder in Österreich noch aktive Bahnenstrecken der ÖBB und Privatbahnen wie die Montafoner Bahn, die Franz-Joseph-Bahn, die Badner Bahn usw.)
Andere Bahngesellschaften wie die Rhätische Bahn, Schweizer Bundesbahn, die SNCF und auch andere Gesellschaften haben ihre eigenen Baureihen, Klassifizierungen und Achsfolgen.
Auch das Thema der Achsfolgen ist sehr interessant und denke ich, dass mir der Stoff, aus dem die Eisenbahnen geschaffen sind, nicht ausgehen wird.
Bildmaterial zu den einzeln angeführten Loks und Triebwagen werden in Kürze eingefügt.
Mai 09
Die Epochen der Österreichischen Eisenbahn
Die Eisenbahn hat schon fast eine 150-jährige Geschichte und wurde es notwendig, die einzelnen Zeitabschnitte oder Perioden in Epochen zu gliedern. Diese beruht letztendlich aufgrund der Normen, welche vorgibt zu welchem Zeitabschnitt es Veränderungen gab.
Für den Modellbau hat die NEM – Norm Europäischer Modellbahnen – Gültigkeit, welche für die Modellbahner ein wichtiger Aspekt ist. Da Sammler und Modellbahner gemäß der Epochen agieren und ihre Landschaft, Garnituren wie Waggons, Loks oder Triebwagen nach derer Zeitspange ausrichten.
Die Epochen in Österreich sind nicht übertragbar auf die anderen Bahngesellschaften. Sind aber fast gleich ausfallend wie die der DB, vielleicht auch der SBB und anderen europäischen Staatsbahnen.
Jedenfalls soll die Periodenübersicht dienlich sein, von wann bis wann diese das Geschehen und die Entwicklung der Bahn beeinflusste.
Epoche I
Vom Beginn der Bahn bis 1920
Im Gegensatz zu den DB, welche bereits in den 1830er-Jahren mit dem Eisenbahnbau begannen, ist die Entstehung der Privat- und Staatsbahnen in Österreich im Zeitfenster um 1850 einzustufen.
Anfang 1882 entstand dann das große Staatsbahnennetz durch die K+K Bahn. (Kaiser Franz Josef)
Um 1890 erfolgte der Ausbau der Hauptstrecken in Österreich. (siehe auch Arlbergbahn, welches ja das 125-Jahr Jubiläum feierte)
Bau von Dampflokomotiven, Reisezugwaggons mit 4 Achsen (war damals revolutionär), Streckenausbau mit Elektrifizierung, Signal- und Stellwerkbau und Schnellzuggarnituren stehen für die Entwicklung der Epoche I.
Diese Epoche währte bis 1920
Epoche II
Diese Epoche dauerte von 1920-1945
Nach dem 1. Weltkrieg und der Auflösung der Monarchie (k.k.St.B.) entstanden die Österreichischen Bundesbahnen. Früher noch Österr. Staatsbahnen genannt wurde durch Zusammenschluss von verschiedenen Bahnen wie die Südbahn, der NÖ-Landesbahn die Staatsbahn, welche damals noch BBÖ genannt werden musste.
1938 wurde die Österr. Bundesbahn durch die Deutsche Reichsbahn übernommen.
Epoche III
Diese Epoche dauerte von 1945-1970
Ein wohl hoch interessante und abwechslungsreiche Epoche in der gesamten Organisation der Österreichischen Eisenbahnen.
Wiederaufbau durch die Kriegseinflüsse, welche großen Schaden aufzuweisen hatten und das Eisenbahnnetz stark in Mitleidenschaft zog.
Neben der Elektrifizierung der Bundesländer auch Einsatz von Diesellokomotiven.
Gemäß den UIC-Richtlinien wurde der Bau und die Entwicklung von neuem Fuhrpark forciert. (SGP, Siemens etc.)
Rigorose Veränderungen in der Sicherheitstechnik durch Gleisbildstellwerke, Formsignalen, Fahrdienstvorschriften.
Verschublokomotiven mit Dieselmotoren, Neubau von E-Loks und standardisierte Güterwaggons prägen diese Epoche.
Nach 1955 und dem Ende der Besatzungszeit (Österreich ist frei) wurde infolge dann die BBÖ in die jetzige ÖBB umgetauft.
Der Reiseverkehr boomte und wurde die 3. Klasse abgeschafft.
Eine Vielzahl von Waggons, Loks und Triebwagen sind heute noch Zeitzeugen. Einer für mich der eindruckvollsten Epochen der Bahngeschichte.
Revolutionär war für dies Epoche wohl der Transalpin mit der Bezeichnung 4030/4130.
Loks zu dieser Epoche sind die 1020er, 1110, 1040 etc.
Epoche IV
Diese Epoche dauerte von 1970-1990
Fortführung des Neubaus von Lokomotiven und Triebwagen und neuer Farbgebung des Fuhrparks. Aus „Grün“ wird „Rot“. Ab den 1980er Jahre wurde der Fuhrpark der ÖBB dann noch bunter und die Lackierungen des Rollenden Materials bei Loks und Waggons verändern positiv das Erscheinungsbild der ÖBB.
Im Güterverkehr werden Innovationen gesetzt mit neuen Spezialwagen und Kennzeichnungen nach internationaler UIC-Norm.
Eurofima-Waggons, Schlierenwagen gehören zu dieser Epoche.
Loks wie die 1063, 1042, 1043, 2143 oder der Triebwagen 4020 stammen aus dieser Zeit
Epoche V
Von 1990-2005
Einschneidende Veränderungen und Typenbereinigung bei den Elektro- und Diesellokomotiven und Beschaffung prägen diese Zeit. Alles wird „Neu“. Das Erscheinungsbild der neuen Fahrzeuggenerationen erhält das „Corporate Identity Design“, welches das Marketing bestimmt.
Ausbau von Hochleistungsstrecken (Westbahn) mit Einsatz von Hochgeschwindigkeitszügen wie dem ICE.
Doppelstockwagen WIESEL im Regionalverkehr-Pendlerverkehr oder der Regio-Shuttle sind die neue Ära, welche als Wendezüge geführt werden.
Austausch von Garnituren und Loks im internationalen Verkehr (DB, MAV etc.) durch Anpassung der Technologie der unterschiedlichen Stromnetze.
Der TAURUS ist wohl das Wahrzeichen dieser Zeit, nachfolgend dann der RailJet (Ep. VI)
Neugestaltung und Farbgebung der modernen Fernreisewagen.
(dunkelrot-grau 90erJahre, hellgrau-rot ab ca. 2000)
Vorbereitung für die Epoche VI im Triebwageneinsatz und dem Hochleistungsnetz
Loks zu dieser Epoche sind die 2048er, 2070er und dann die 1016, 1116, 1216 oder 2016
Epoche VI ab 2005
Was wird kommen – was ist bereits
RailJet ist die herausragende Innovation und als Pendant zum ICE im Hochgeschwindigkeitsbereich eine Alternative.
Talent und Desiro beflügeln den Regional- und Pendlerverkehr
Die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Wien und St. Pölten wird bis ca. 2014 fertig gestellt sein und benötigt man dann nur noch ca. 30 Minuten zwischen den beiden Städten. Der Südbahnhof wird die neue Drehscheibe im Ost-West-Verkehr. St. Pölten wird generalsaniert sein.
Und……..?
09-09
Fotosafari
Das klingt, als ob es nach einer fernen Reise ruft und in Kenia im Nationalpark die noch existierenden dort lebenden Tiere dokumentarisch festhält. Oder aber sich in eine Zeitreise der Gegenwart begibt und mit günstigen Städtereisen, ob per Flug oder Bahn, den interkulturellen Austausch wahr nimmt.
Alles ist möglich – so klingt auch eine Werbeoffensive. Bingo.
Ich reiste weder in fremde Länder, Tourismusstädte im benachbarten Ausland, noch buchte ich einen Flug. Meine Intention förderte die Kreativität. So schlenderte ich durch die Gassen und Straßen der Städte in meiner Wohnumgebung. Die Landeshauptstadt von Niederösterreich bot hier einiges an Fotomotiven wie auch die Bundeshaupt- und Weltstadt Wien.
Beide Städte sind zwar nicht vergleichbar, haben aber doch eines gemeinsam. Sie liefern genügend Basismaterial für eine Fotosafari. Ich pilgerte mit meiner einfachen Digitalkamera durch die Stadt, wechselte die Örtlichkeiten mit der Straßenbahn oder U-Bahn, öffnete meine „Fotoaugen“ und erblickte so manches an Kuriositäten, Seltenheiten, Tatsächlichem, ganz Normalen und Gegensätzlichen.
Mit meiner Bilddokumentation will ich Einblick geben, wie ich Städte und Orte der Begegnung sehe und dies reflektiere. Eine andere Art der Zeitreise mit vielen schönen Erinnerungen. Irgendwann wird gesagt; das waren noch Zeiten. Solche gibt es immer, auch morgen. Was morgen Zukunft ist, war gestern Geschichte und ist Vergangenheit. So schnell wechselt sich das Bild.
Das was war, bleibt aber bestehen. Durch das Festhalten in Form von Bildern, ob gemalt, gezeichnet, skizziert oder fotografiert. Das heutige Medium der digitalisierten Bearbeitung ermöglicht es dann noch zusätzlich, diese Erlebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Im Fotoalbum in der Galerie kannst du „meine Erinnerungen“ an die schöne Zeit, die „es war einmal“, bestaunen, wahr nehmen, kritisieren oder was auch immer. Vielleicht erkennst du auch den einen oder anderen Ort. Dann werden auch deine Erinnerungen wach und denkst vielleicht gleich wie ich.
Viel Freude beim Durchblättern der Fotosafari vom Gsiberger.
März 09
Kamptal und Weinviertel
Eine kleine Erkundungsreise zu Jahresbeginn bei klirrender Kälte.
Und dennoch sehr erlebnisreich und interessant der Blick ins Land. Eine nicht gewohnte Kulisse zu dieser Jahreszeit. Aber dennoch eindrucksvoll.
Das Jahr 08 hat sich verabschiedet. Mit „Bomben und Raketen“ wurde gefeiert. Ein neues Jahr beginnt. Es hat begonnen. Zu Silvester lässt es sich leicht Rückblick zu halten, was so alles geschah. Mit neuen Vorsätzen strebt man ins kommende Jahr. In gutem Glauben, es wird besser. Für jeden selbst wird es so gut werden, wie es für sich gestaltet und gehalten wird. Das scheint mir die beste Medizin und Therapie zu sein, jene Wunden zu heilen, die uns permanent auferlegt werden. Keinesfalls pessimistisch sollen diese Zeilen wirken. Vielmehr ist es für mich die wahre Realität. In molekülen Teilen, so empfinde ich jedes einzelne Individuum, kann dazu beigetragen werden eine humane Umgebung für sich zu schaffen.
Das Miteinander, das Nebeneinander, das Eigentümliche, das Selbstverständliche, das Außergewöhnliche, das Fordernde, das Motivierende.
Es sind nicht nur Wörter mit Sinnbild, schon gar keine Floskeln.
Jedes Wort hat was Besonderes an dessen wir uns orientieren können und sollten. Wir müssen es nur tun.
Mit dem Ausklang des vergangenen Jahres und dem Einzug des jetzigen Jahres habe ich für mich bereits wieder Akzente gesetzt. Ich eroberte ein kleines Stück Erde für mich. In ganz unmittelbarer Nähe meiner Herberge. Das Land erkunden mit offenen Augen. Wahrnehmen, was die Natur uns schenkt. Sehen, was geschaffen wurde.
So startete ich ausgerüstet mit meiner Kamera zwei Ausflüge. Beginnend vom Mostviertel ging die Reise spontan in das Kamptal, welches im Waldviertel von Niederösterreich liegt. Ein kleines, unscheinbares Tal mit sehr vielen Reizen. Die Kamp ist der Fluss, welche diese Landschaft prägt und die Menschen verbindet. Nebst Weinbau und Kleinindustrie leben hier Menschen im Einklang mit der Natur. Kleine Ortschaften, Bäche und eine Eisenbahn sind die Adern dieser Gegend. Die Bahn fährt noch mit Dieselbetrieb, da keine Stromversorgung vorhanden ist. Dies ist ja auch als was Besonderes anzusehen. Die Bahnlinie schlängelt sich durch die Gegend und teilweise auch durch unwegsames Gelände. Gebaut wurde die Bahnlinie im Jahre 1889. Eine Augenweide für Bahnfetischisten. Die größeren Orte oder Gemeinden werden umgeben von Burgen. Die Rosenburg sei hier erwähnt. Sie ist ein Rennaissance-Schloss aus dem Jahre 1175. Hier werden auch eine Falknerei und eine Adlerwarte gehalten. Oder in Gars am Kamp die Burgruine von Gars. Hier finden alljährlich Opernfestspiele als Open Air auf der Freilichtbühne statt. Empfehlenswertes kulturelles Ereignis.
Unmittelbar östlich angrenzend an das Kamptal ist das Weinviertel. Der Name bürgt hier für Qualität. Hier ist der Weinbau dominant und hat nicht nur national, sondern auch international einen qualitativ hochkarätigen Namen. Das Weinviertel ist sehr unterschiedlich in der Charaktereigenschaft der Landschaftsgebung. Teils sehr, sehr flach und fast öde, wie der östliche Teil des Weinviertels sich zeigt. Dann wieder leicht hügelig und nebst dem Weinbau auch mit Landwirtschaft bewirtschaftet. Kleine Wälder und eine Vielzahl von schönen Städten und Gemeinden, welche sich bis an die Grenze zu Tschechien ansiedelten. Kellergassen zieren fast romantisch die Kulisse der Region und wird allerorts in geselliger Runde die Weinverkostung angeboten. Eine sehr kommunikative Art wird hier praktiziert und sind die sogenannten "Heurigen" fast ein Pflichtbesuch, um die Lebensgewohnheiten tiefer kennen zu lernen. Und dies nicht nur zur Sommerszeit.
Bekanntester Ort als Reiseziel wird wohl Retz sein. Doch auch Gemeinden wie Laa, Mistelbach, Hohenau, Jedenspeigen haben eine geschichtsträchtige Zeit hinter sich.
Viele Flüsse bereichern die Natur und sind auch für die vielen Tierarten notwendiges Lebenselexier.
Und auch wieder Bahnverbindungen wie von Hollabrunn über Retz nach Tschechien. Oder von Wien-Stockerau die Tullnerbahn bis Krems. Oder die Franz-Josefbahn. Um nur einige zu nennen. Dies wäre ja schon ein eigenes Kapitel, darüber ausführlich zu schreiben.
Wirtschaftlich geprägt ist die Landschaft auch von den vielen Bohrstellen der Ölbohrungen mit ihren eigenwilligen Einrichtungen. Oder neuerdings die riesigen Windräder, welche auf den großen Feldflächen kahl zum Himmel ranken und sich träge bewegen.
Während meines Kurzausflugs habe ich auch einige Fotos gemacht. Diese Impressionen aus dem Kamptal und dem Weinviertel sind in der Fotogalerie zusammen gefasst und sollen einen kleinen Eindruck vermitteln, wie schön es überall ist. Man muss es nur sehen.
Viel Spass und Freude
Euer
Roland
Jänner 09
Feldkirch - Meine Heimatstadt
Impressionen und ein kleiner geschichtlicher Einblick über die Montfortstadt Feldkirch
Mein Bericht ist noch nicht ganz fertig, aber bald wird es so weit sein. Viele Bilder und Infos sollen vermitteln, wie schön es ist in Feldkirch. Die heimliche Hauptstadt von Vorarlberg.
Vor 780 Jahren wurde Feldkirch bereits urkundlich erwähnt. Da änderte sich vieles. Die schönen Gassen und Straßen mit ihren Arkaden und Bögen, Geschäfte, Dom, Türme, Weingarten, Burg, Grenzbahnhof. Da bewegt sich was.
Wird sicher spannend und informativ. Noch heisst es abwarten, aber das weckt die Neugierde.
Bis bald
Roland
10-2008
Wenn eine(r) eine Reise macht, dann kann er was erzählen.
Ausflug nach Helfenberg in Oberösterreich
So ist es auch. Kurz entschlossen fuhren wir nach Oberösterreich in den Bezirk Rohrbach. Wunderschöne Landschaften bezauberten uns und besuchten wir das dortige Gelände der Fabrik Helfenberg. Warum denn das? Nun, dort ist eine Kulturfabrik untergebracht und eine wunderschöne grosse Modellbahnanlage.
Helfenberg ist eine kleine sympathische Ortschaft im Böhmerwald. Eine idyllische Landschaft im Mühlviertel, die im Dreiländereck von Oberösterreich, Bayern und Südböhmen liegt. Hügelige Talschaften, viel grüne Wiesen und Wälder zeigen ihren besonderen Reiz. Als alter Biker träumte ich schon fast davon, mit der Bluemoon hier zu fahren. Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite und luden die Ortschaften einfach ein, stehen zu bleiben um die Kultur der Region zu erfahren. In Helfenberg angekommen, waren wir gleich mal begeistert von der Zierlichkeit, der Sauberkeit des Ortes und der Freundlichkeit der Menschen, die dort leben.
Da duftete es durch die Gassen und wir bekamen Hunger. Im Ortskern spazierend entschieden wir uns zu speisen. Urig die Lokalität und ausreichend die Speisekarte mit Regionalität, Nationalität und Internationalität bestens vertreten, so die Ankündigung an der Tafel. Fast voll besetzt die Gaststätte sowohl im Nichtraucherbereich wie auch im gesonderten Raucherbereich. Gemütlich sind die Räumlichkeiten im alten Gebäude wie auch im neu errichteten Speiseraum, dem Nichtraucherbereich. Dort nahmen wir letztendlich Platz. Das ausgewählte Essen aus der regionalen Küche war ausgezeichnet und sehr reichlich angerichtet. Der Genuss hielt noch lange an.
Nach dieser kurzen Mittagspause schlenderten wir noch durch den Ort und steuerten auf das Fabriksgelände Helfenberg. Ein altes Gebäude, welches zu neuem Leben erweckt wurde. Mit Idealismus und Begeisterung haben die Initiatoren nicht nur einen wirtschaftlichen Faktor umgesetzt, sondern tragen zur Belebung des kuluturellen und interkulturellen Interessenansausgleichs bei; einem enorm wichtigen Beitrag. Die integrierte Kulturfabrik bietet vielen Autoren, Künstlern und Veranstaltern die Möglichkeit, sich hier zu verwirklichen. Im 2. Stock des (teil)revitalisierten Gebäudes ist seit dem Jahr 2007, also noch ganz jung in der Entstehungsgeschichte, eine wunderschöne Modelleisenbahnanlage untergebracht.
Die Anlage selbst ist in HO, ausgerichtet mit Fleischmann- und Märklingeleisen. Über 1000 Häuser bzw. Gebäude säumen die Wegstrecken und werden von über 5000 Figuren richtig belebt. Eine Vielzahl von Fahrzeugen ergänzen das Bild in thematischen Bereichen. Gebirgsregionen mit Tunneleinfahrten, Landschaften, Hafengelände, Umschlagterminals, Güterbahnhof, Rangiergelände, Personenverkehr mit großem Bahnhofsgelände, Langfahrstrecken mit Gegenverkehr, Rummelplatz mit vielen Funktionen, Schipiste mit Liftanlage usw. Alles sehr harmonisch integriert. Sehr beeindruckend die Vielfältigkeit und Ideenvielfalt.
Kinderaugen leuchten, wenn alles so fährt, blinkt und sich bewegt. Aber nicht nur Kinderaugen, auch die der Erwachsenen verfolgen mit Begeisterung den Bahnablauf in Miniatur. Die Modelleisenbahn hat eine besondere Faszination, und dies schon seit Jahrzehnten. Zwischendruch können die Besucher im integrierten Cafe sich entweder an der Theke verweilen, dem Bistrobereich oder direkt oberhalb der Anlage Platz nehmen und das Geschehen weiter verfolgen. Die Anlage selbst kann man im Rundgang besichtigen, welcher gut gesichert ist.
Nach ca. 3 Stunden genossener Bahnkultur war Aufbruch angesagt zur Heimreise. Quer durch die Wälder, abseits von Hektik und Autobahnverkehr, begleitet von dem Duft der Wiesen und Wälder und Sonnenschein war der Ausflug ein wunderschönes Erlebnis, welches in der kleinen Bilddokumentation dargestellt wird. Geniesse die Momente so, als ob du selbst dort warst.
Ich wünsche viel Freude, Spass beim Ansehen der Bilder in der Galerie und eine in Gedanken getragene Vision.
Roland
September 08
Informationen über die Region Böhmerwald (Mühlviertel) sowie der Fabrik Helfenberg nachstehenden Link anklicken
http://www.boehmerwald.at/. .http://www.helfenberg-modelleisenbahn.at/.
Juni 08
ShowTrain Cararias 98 10 Jahre danach immer noch ein Erlebnis
Hier die Originaldokumentation von Arnold zu dieser Sonderserie A320.
Urlaubsstimmung herrschte an den Bahnhöfen, als der "ShowTrain Canarias '98" im Frühjahr '98 in 35 Städten in ganz Deutschland Station machte. In diesem Erlebniszug präsentierten sich die Kanarischen Inseln mit ihrem ganzjährig milden Klima und den beeindruckenden Naturlandschafen als ideales Urlaubsziel Sommers wie Winters, das mehr zu bieten hat als "Sonne, Strand und Meer". Mit einem Konzept aus Multimedia, Technik und emotionalen Effekten wurde in fünf Wagons eine bunte Erlebniswelt geschaffen, in der die neuen Angebote und Urlaubsmöglichkeiten eindrucksvoll und unterhaltsam präsentiert wurden.
Mit Geräuschen, Düften und visuellen Eindrücken wurden alle Sinne angesprochen. Jeder der fünf Waggons des farbenfroh gestalteten Zuges entführte die Besucher in eine ganz andere Atmosphäre und Umgebung und zeigte ihnen neue Aspekte der Inselgruppe: die faszinierende Unterwasserwelt und die vielfältigen Landschaften in den Nationalparks sowie aktive Erholung, Sportmöglichkeiten und Golfurlaub. Kunsthandwerk und Folklore gehören dazu, ebenso eine Ausstellung über das Schaffen des weltbekannten Künstlers César Manrique auf der Vulkaninsel Lanzarote. Ein Shop mit typischen Produkten von den Kanarischen Inseln rundete die Erlebniswelt ab.
Auch die Information kam nicht zu kurz: alles Wissenswerte über die touristischen Entdeckungsmöglichkeiten und Naturschönheiten der sieben Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro - nur vier Flugstunden von Deutschland entfernt - konnte von Experten erfragt werden.
Um die kanarische Ferienwelt wirkungsvoll darzustellen, wurden die fünf Waggons des Sonderzuges komplett umgestaltet unter einem Konzept, das auf Hightech und Emotion zugleich setzte: über 50 Monitore und 12 Touchscreens brachten die Inselwelt ganz nahe; Geräusche, Düfte, Wind- und Lichteffekte erweckten die stimmungsvolle, authentische Dekoration mit Pflanzen und Natursteinen zum Leben.
Startschuss für diese großangelegte Promotion im Auftrag der Regierung der Kanarischen Inseln war am 7. März 1998 in Berlin. Bis Ende April machte der ShowTrain auf seiner Fahrt durch die deutschen Lande Sation in insgesamt 35 Städten. (siehe Fahrplan)

Ein Erlebnisbericht über die Ybbsthalbahn, welche ihr 110-järiges Bestehen feiert mit vielen Bildern und Eindrücke dieser Sonderfahrt mit der Doppeltraktion "Dampflok". Eine wunderschöne Wanderung durch ein schönes Tal in Niederösterreich laden ein. Viel Spass dabei.
Pfingsten 2008
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Vom Wettergott regelrecht verwöhnt erlebten wir das Pfingstwochenende. Der Himmel stahlblau und wolkenlos. Strahlendes Sonnenwetter und eine leichte Brise umgibt die herrliche Landschaft im Ötscherland.
Die Natur beginnt in dieser Region erst in ihrer Vegetation und blühen Magnolien, Wiesen, Zierkirschenbäume. Die Wälder spriessen in zarten Grün der Baumespracht.
Das ideale Wetter animierte uns zu einem Ausflug der besonderen Art. Anlass war das 110-jährige Bestehen der Ybbsthalbahn im Ötscherland.
Der sogenannte Ötscherland-Express ist inzwischen eine Museumsbahn und hat für die Region einen wichtigen touristischen Status. Und zum Jubiläum wurden auch Freunde der Bahn aus Rumänien eingeladen. Mit Sattelschlepper kam die tolle rumänische Dampflok zum Bahnhof Kienberg. Dort wurde alles in der Remise vorbereitet für die Fahrt in Doppeltraktion durch die Landschaft zwischen Wiesen, Wälder und Gestein.
Eine Vielzahl von interessierten Bahnfahrer und auch Fotografen, Videofilmer und Familien sind eingetroffen, dieses Erlebnis mit zu tragen. Auch viele Schaulustige säumten die Wege und abgelegenen Stationen, um diese einzigartige Doppeltraktion zu sehen und zu bestaunen. Fotografen und Filmer lauerten am Rand der Schienen und frönten ihrem Hobby. Die Waggons der alten Bahn sind auch für die Reisenden was Supertolles. Da können die Fenster noch geöffnet werden mit Lederriemen. Zwischen den Waggons sind noch Portale mit offenem Plateau, welche mit Stangen gesichert sind. Da lässt es sich ideal positionieren um die Fahrt fotografisch festzuhalten. Begleitet vom rieselnden Russ der Schornsteine und dem Rauch und Dampf der Loks.
Für die etwas noblere Gesellschaft gibt es die spezielle 1. Klasse. Alles in feinem Leder überzogen. Die „Normalen Bürger“ begnügen sie mit den rustikalen Holzbänken. Immerhin gibt es nebst der 1. Klasse noch die 2. und 3. Klasse. Nostalgie pur. Für Durstige gibt’s noch einen Barwagen im Mittelteil des Zuges. Exklusives Service schon in den früheren Zeiten, wie man dies feststellen kann.
Mit vollem Dampf voraus schnauften die beiden Loks gemütlich durch die Landschaft. An engen Stellen vorbei, über Brücken hinweg, durch Wälder schleichend um in den Bahnhöfen wieder Halt zu machen. Zwischendurch der legendäre Halt um die „Dampfrösser“ wieder mit Wasser zu befüllen. Die Fahrgäste konnten die 15 Minuten in freier Natur geniessen, fotografieren oder beobachten, was die Lokmannschaft an Arbeit hat.
Im Endbahnhof Lunz am See war dann grosses Trara mit Musik und Festreden der Bürgermeister, des Vereinsvorstandes und Politiker. Die Loks machten ihre Rangiertätigkeiten und dockten in umgekehrter Stellung am anderen Ende, also wieder der Anfang des Zuges, die Waggons an. Flott und mit voller Kraft voraus gings dann retour in den Heimatbahnhof Kienberg. Dort angekommen gabs nochmals einen Festakt mit Musik und Festreden.
Für den kulinarischen Genuss wurde die Remise schön aufgeputzt und die Gäste mit allerlei Gutem aus Grillstation und Getränken verwöhnt. Interessant auch zu sehen, wie die Modellbahn in Modulbauweise aufgestellt wurde und einen Einblick wiedergab, in welch herrlicher Gegend die Ybbsthalbahn ihr „Goldenen Jahre“ hatte.
Die Fotodokumentation soll Ausdruck darüber geben, was sich so alles abspielte und wie herrlich dieser Ausflug endete.
Viel Spass und Freude.
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